Wirtschaftsgezwitscher

Aus profil 15/2019 vom 7.4.2019

Im sozialen Netzwerk Twitter geht es oft polemisch und brachial zu. Wer aber Ökonomen folgt, stößt auf durchaus interessante Informationen und anregende Debatten. Doch wem genau folgen? Das deutsche Web-Magazin „makronom.de“ hat ein Ranking der präsentesten Twitter-Ökonomen im deutschen Sprachraum erstellt. Auch wenn der deutsche Wirschaftsforscher Marcel Fratzscher auf dem ersten Platz landet, finden sich darin auch viele Österreicher. Platz 12 bekleidet etwa Franz Schellhorn, Chef des marktliberalen Thinktanks Agenda Austria (und profil-Kolumnist). Auch andere Agenda-Austria- Ökonomen (etwa Monika Köppl-Turyna und Lukas Sustala) sind unter den Top 50. Andererseits sind, weltanschaulich eher entgegengesetzt, Ökonomen aus der Arbeiterkammer stark vertreten: Da wären unter anderem Chefökonom Markus Marterbauer (Platz 18) und Verteilungsexperte Matthias Schnetzer (29). Was Vertreter von Universitäten und der großen heimischen Forschungsinstitute Wifo und IHS betrifft, konnten sich im Ranking etwa Ex-Wifo-Ökonom Stephan Schulmeister, Maximilian Kasy (Harvard-Uni), Judith Kohlenberger (WU) und IHS-Chef Martin Kocher platzieren. Gabriel Felbermayr -der österreichstämmige Chef des deutschen Instituts für Weltwirtschaft in Kiel und dieswöchiger profil-Interview-Partner – findet sich übrigens auf Platz 37 im Ranking. Wir jedenfalls sprechen ein kollektives #ff aus.

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