0,3 Prozent …

Aus dem profil 31/2016

… sinken Österreichs durchschnittliche Stundenlöhne pro Jahr – und zwar inflationsbereinigt, brutto und in der Privatwirtschaft. Das gab Statistik-Austria-Chef Konrad Pesendorfer am Donnerstag bekannt. Die Auswertung bezieht sich auf die Jahre 2010 bis 2014. Zuvor, seit 2006, waren die Löhne noch leicht angestiegen. Derzeit liegt der Durchschnittslohn bei 13,87 Euro brutto pro Stunde. Am besten verdienen Angestellte bei Energieversorgern und Banken, am schlechtesten Gastronomie- und Hotelmitarbeiter. Pesendorfer gibt dem schwachen Wachstum die Hauptschuld an der Lohnentwicklung. Er führt aber auch „die Verteilung der Gewinne, die aus diesem Wachstum resultieren“ als Grund an. Heißt: Österreichs Reiche bekommen ein größeres Stück vom Kuchen als die meisten Gehaltsempfänger. Übrigens: Österreichs Frauen verdienen im Schnitt 19 Prozent weniger als die Männer.

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Eingeordnet unter Wirtschaft

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