Hans Staud: Ein Unternehmer erwägt die Abwanderung aus Wien

Aus dem FALTER 23/2014

Bericht: Joseph Gepp
Foto: Julia Fuchs

Schon seit über 100 Jahren lebt seine Familie hier, erzählt der bekannte Wiener Marmeladenfabrikant Hans Staud. Er steht in seiner Fertigungshalle, öffnet einen mannshohen Kessel, süßer Marillenduft steigt empor. Hier, in mehreren alten Gebäuden um den Ottakringer Yppenplatz, hat Staud in jahrzehntelanger Arbeit sein kleines Imperium aufgebaut. Doch nun könnte die Geschichte enden.

Staud’s will eine neue, modernere Produktionsstätte errichten -und überlegt, teilweise aus Ottakring fortzuziehen. Denn in Niederösterreich seien einige Dinge einfacher.

Zum Beispiel müsste er in Wien unter dem neuen Produktionsgebäude teure Parkplätze errichten, sagt Staud, dazu kommen etwa komplizierte Auflagen in Sachen Lärmschutz. „Ich hänge an diesem Grätzel“, sagt er, „aber als Kaufmann muss ich auch die wirtschaftlich günstigste Variante bedenken“.

Derzeit laufen Verhandlungen mit der Gemeinde Wien.

Blick in den Marillenkessel: Die Zukunft von Hans Stauds Marmeladenfabrik in Ott akring ist derzeit offen, es geht auch um 40 Arbeitsplätze. Staud überlegt die Abwanderung nach Niederösterreich FOTO: JULIA FUCHS

Blick in den Marillenkessel: Die Zukunft von Hans Stauds Marmeladenfabrik in Ott akring ist derzeit offen, es geht auch um 40 Arbeitsplätze. Staud überlegt die Abwanderung nach Niederösterreich FOTO: JULIA FUCHS

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