Diskussion: Wenn im Namen der Ehre Gewalt verübt wird

Aus dem FALTER 47/2013

Ab wann muss sich eine offene Gesellschaft für die Ehen von Zuwanderern interessieren, weil diese in Wahrheit nur dazu dienen junge Mädchen zu knechten? Wann ist nicht mehr der Standesbeamte für eine Hochzeit zuständig, sondern der Staatsanwalt?

Mit dieser heiklen Gratwanderung befasst sich die Initiative „Kulturhorizonte“ rund um die Filmemacherin Nathalie Borgers, die im Jahr 2001 mit dem Dokumentarfilm „Kronen Zeitung – Tag für Tag ein Boulevardstück“ bekannt wurde.

Am 26. November lädt der Verein Künstler, Soziologen und Sozialarbeiter aus Wien und Berlin zu einer Podiumsdiskussion ins Albert-Schweitzer-Haus.

Einer der Höhepunkte des Abends wird wohl der Vortrag von Ahmad Mansour sein.

Der gebürtige Palästinenser leitet in Berlin den Verein Heros, der junge Migranten aufklärt. An Schulen und auf der Straße berichtete Mansour von Männern, die vom Gegensatz zwischen ihrem modernen sozialen Umfeld und ihren traditionellen Elternhäusern emotional fast zerrissen werden.

Gewalt im Namen der Ehre, 26.11., 19 Uhr, 9., Schwarzspanierstr. 13

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