Geologisch instabil: ein Maisfeld mit Störpotenzial

Aus dem FALTER 41/2013

Foto: Heribert Corn

Unspektakulärer kann ein Ort kaum sein. Ein Maisfeld, 33 Kilometer südlich von Wien, unweit des 1200-Seelen-Ortes Wimpassing an der Leitha. Keine 100 Meter von hier dröhnt die Südostautobahn. Gleich auf der gegenüberliegenden Seite verläuft die Grenze zwischen Niederösterreich und dem Burgenland.

Am vorletzten Mittwochabend, exakt 19.17 Uhr, wurde dieser eher langweilige Ort zum Zentrum eines Ereignisses, das auch Wien erschütterte – im wahrsten Sinn des Wortes. Genau hier befand sich, laut Berechnungen der Zentralanstalt für Meteorologie auf der Hohen Warte, das Epizentrum des Erdbebens, das mit einer Stärke von 4,2 in großen Teilen Ostösterreichs zu spüren war. Auch in der Hauptstadt wackelten kurz Wände und Luster.

Die Verschiebung der Erdplatten fand laut Hoher Warte übrigens acht bis zwölf Kilometer unter dem Maisfeld statt. Bei geringerer Tiefe wären die Schäden viel größer gewesen.

Acht bis zwölf Kilometer unter diesem Acker nahe Wimpassing südlich von Wien lag vorletzten Mittwoch, 2. Oktober, 19.17 Uhr, der Herd eines Erdbebens, das auch in der Hauptstadt zu spüren war (Foto: Heribert Corn)

Acht bis zwölf Kilometer unter diesem Acker nahe Wimpassing südlich von Wien lag vorletzten Mittwoch, 2. Oktober, 19.17 Uhr, der Herd eines Erdbebens, das auch in der Hauptstadt zu
spüren war (Foto: Heribert Corn)

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