Parkpickerl in Hietzing? Der nächste ÖVP-Bezirk lehnt die Ausweitung ab

Aus dem FALTER 10/2013

Joseph Gepp

Vor einer Woche erst haben die Bürger im schwarz regierten Währing gegen das Parkpickerl in ihrem Bezirk votiert. Vergangene Woche folgte auch Hietzing, der 13. Bezirk: Drei Viertel lehnten dort das Pickerl ab. ÖVP-Bezirksvorsteher Heinz Gerstbach triumphierte darüber, dass es in den ÖVP-Bezirken Währing, Hietzing und Döbling wohl vorerst kein Parkpickerl geben wird.

Für die grüne Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou, die das Projekt vor allem verantwortet, ist dies jedoch nicht die einzige Front in der Causa. Auch rote Bezirkskaiser zeigen sich unwillig. Kürzlich empfahlen die SPÖ-Vorsteher von Floridsdorf, Simmering, Brigittenau und Rudolfsheim, bei der anstehenden Volksbefragung für eine Stärkung der Autonomie der Bezirke zu votieren – also für Punkt B.

Fazit: Nachdem vergangenen Herbst in den Außenbezirken das Pickerl eingeführt worden war, kam es rasch zu einem Dominoeffekt. Die Verkehrsbelastung in pickerlfreien Zonen wurde größer, also wurden auch die kostenpflichtigen Zonen ausgedehnt. Diese Ausweitung haben die Befragungen in ÖVP-Bezirken ebenso wie unwillige SPÖler nun vorerst zum Stehen gebracht. In absehbarer Zeit werden die Pickerlgrenzen wohl so bleiben, wie sie derzeit sind.

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Eingeordnet unter Bürgerbeteiligung, Das Rote Wien, Stadtplanung, Verkehr

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