Die autofreie Mariahilfer Straße: vorläufig Provisorium, bald fix?

Aus dem FALTER 51/2011

Nachgesehen
Joseph Gepp  

Am letzten Einkaufssamstag vor Weihnachten wird auf der Mariahilfer Straße vorexerziert, was bald Dauereinrichtung werden könnte: das Autoverbot.

Für zehntausende Shopping-Wütende an diesem Tag reichen großzügig dimensionierte Gehsteige nicht mehr. Also wird die Straße an Adventsamstagen traditionell zur Fußgängerzone. Mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer wünschen sich ersten Auswertungen zufolge auch jene rund tausend Befragten, die sich an einer Umfrage der Gemeinde zur Zukunft der beliebten „Mahü“ beteiligten.

Wiens grüne Planungsstadträtin Maria Vassilakou würde die Straße am liebsten dauerhaft für Autos sperren oder zum „Shared Space“ machen, den Autos nur in Schrittgeschwindigkeit durchqueren dürfen. Die Umfrageergebnisse, die Mitte Jänner im Detail vorliegen, werden kommendes Jahr in den Planungsprozess einfließen. Im November 2014 soll die Umgestaltung dann abgeschlossen sein.

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Eingeordnet unter Bürgerbeteiligung, Behörden, Das Rote Wien, Stadtplanung

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