Akademie der Wissenschaften: totales Sparen an der Forschung

Aus dem FALTER 47/2011

Ein Wiener Schauplatz, an dem kleine oder große Politik stattfindet

Foto: Heribert Corn

Mit „dramatischen Auswirkungen“ rechnet Bedanna Bapuly, wenn tatsächlich realisiert wird, was das Wissenschaftsministerium und die Akademie der Wissenschaften bis 2014 planen: den Abbau eines Drittels der Planstellen der Institution. „Die Langfristigkeit für Grundlagenforschung kann nur eine außeruniversitäre Einrichtung wie wir garantieren“, ergänzt Kollege Hans Peter Hye.

Machen gegen den radikalen Sparkurs in ihrer Wissenschaftsinstitution mobil: Betriebsräte Hans Peter Hye und Bedanne Bapuly auf der Dachterrasse der altehrwürdigen Akademie der Wissenschaften

Hye und Bapuly sind Betriebsräte an der Akademie. Die radikalen Sparmaßnahmen, die die Bundesregierung außeruniversitären Institutionen auferlegt, trifft ihren Arbeitsplatz besonders hart. Mit einer Petition soll nun dagegen mobil gemacht werden, dass 300 von 900 fixen Planstellen abgebaut werden, durch Kündigung und Personaltransfer zu Universitäten.

Von der Notwendigkeit eines „Sozialplans“ spricht Bapuly. Hye sagt, dass selbst langjährige Anstellungen zur Disposition stünden. „Das ist eine Katastrophe für den Wissenschaftsstandort Österreich.“

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