Nach einem Jahr Frist: Toni braucht jetzt einen Kampfhundführschein

Aus dem FALTER 27/2011

Nachgesehen - Ein Wiener Schauplatz, an dem kleine oder große Politik stattfindet

Für Nicole Thienel, 37, war die Prüfung gar kein Problem. Längst hat die Meidlingerin mit ihrem Staffordshire Bullterrier Toni den Kampfhundführschein absolviert. Ein paar theoretische Fragen zur Rechtslage, ein Abtesten von Kommandos wie „Sitz!“ und „Platz!“ – „sollte für keinen Hundebesitzer schwierig sein“.

Ob das stimmt, werden die kommenden Wochen zeigen. Vergangenen Freitag endete die einjährige Übergangsfrist – nun wird mit bis zu 14.000 Euro bestraft, wer bei Polizeikontrollen keinen violetten Führschein vorweisen kann. Demnächst werden Beamte, mit Hundefotos ausgestattet, an Orten wie Prater und Donauinsel kontrollieren. Im Februar 2010 votierten die Wiener bei einer Volksbefragung für den Kampfhundführschein.

Thienel findet die Maßnahme prinzipiell richtig. „Wer einen Hund hat, soll auch mit ihm umgehen können.“ Allerdings: „Welche Rasse auf der Liste steht und welche nicht, das ist schon ein bisschen willkürlich.“

Foto: Hans Hochstöger

"Der tut nix“: Nicole Thienel hat für ihren Staffordshire Bullterrier Toni schon den Kampfhund-Führschein. Für andere drohen seit vergangenem Montag bis zu 14.000 Euro Strafe und die Wegnahme des Hundes

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Eingeordnet unter Behörden, Das Rote Wien, Stadtleben

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