Monatsarchiv: Juni 2011

Der kleine Rempler eines Lehrers

Aus dem FALTER 23/2011

Im noblen Kollegium Kalksburg soll ein Lehrer ein Kind attackiert haben. Mit ungewöhnlichen Methoden versucht die Schule, die Eltern zu diskreditieren

Bericht: Joseph Gepp
Foto: Heribert Corn

Irgendwann soll es ihr Sohn Rastko leichter haben als sie selbst, sagt Mutter Ljiljana I., die vor drei Jahren aus dem bosnischen Banja Luka nach Wien kam. Deshalb besuchte der Neunjährige die noble Volksschule im Kollegium Kalksburg in Liesing. 550 Euro kostet hier das monatliche Schulgeld, Rastko drückte mit Anwalts- und Politikerkindern die Schulbank. Von außen sieht das katholische Privatinstitut wie ein Schloss aus vergangenen Tagen aus. Und auch innen, behauptet zumindest Rastkos Mutter, hat manch unzeitgemäße Methode überdauert.

Drei Tage vor Weihnachten verlor der Supplierlehrer Martin W. die Nerven. Weil Rastko mit anderen Kindern Verstecken spielte, packte ihn der Lehrer und stieß ihn mit beiden Händen so fest, dass er mitsamt Sessel gegen die Wand prallte. So erzählte es Rastko später der Polizei. Das Krankenhaus stellte Prellungen und eine leichte Gehirnerschütterung fest. Statt zu helfen, soll Martin W. dem weinenden Kind noch die Schultasche durchs Klassenzimmer hinterhergeworfen haben.

Die Geschichte von Rastko handelt nicht nur von einem angeblich gewalttätigen Lehrer. Sie handelt auch davon, wie eine Privatschule aus Angst um ihren Ruf den Fall vertuscht und aus Opfern Täter macht – darauf lassen zumindest Dokumente und Aussagen von Eltern schließen. Sie wirft auch die Frage auf, ob die Schule genauso gehandelt hätte, wenn es statt eines Migrantenkindes eins von Anwälten oder Politikern getroffen hätte.

Zunächst passierte, was in solchen Fällen immer passiert. Zeitungen behandeln die Causa, die Schule verspricht eine Untersuchung, der Stadtschulrat verkündet die vorläufige Suspendierung von Lehrer W.

Doch als die Weihnachtsferien vorbei sind, ist alles anders. Nach „eingehender Untersuchung“, lässt Schuldirektorin Doris Holfeld die Eltern brieflich wissen, unterrichte Martin W. wieder an der Schule. Was haben die Ermittlungen nun ergeben? Haben Rastko und seine Eltern gelogen? Das erfahren weder die Eltern noch – auf Nachfrage – der Falter. „Kein Kommentar“, heißt es nur aus der Direktion.

Rüde Methoden werfen Eltern der Volksschule im Kollegium Kalksburg vor

Rastkos Klassenfreunde jedenfalls erzählen zu Hause ihren Eltern von dem Übergriff. „Es tut mir schmerzhaft leid, dass unsere Kinder so etwas erleben mussten“, schreibt danach eine Mutter per E-Mail. Eine zweite antwortet: „Ich wünsche allen, dass ein solcher Vorfall nicht unter den Tisch gekehrt wird.“

Solidarität mit Rastkos Familie zu zeigen, fällt den Eltern trotzdem schwer. Denn am Tag nach dem Vorfall lässt die Schule in einem Rundmail wissen, dass Rastkos Eltern die – an dem Vorfall völlig unbeteiligte – Klassenlehrerin des Sohnes verklagt hätten. Wegen „fremdenfeindlichen Verhaltens und rassistischen Äußerungen“, wie es heißt. Doch so eine Klage existiere gar nicht, versichern Rastkos Eltern. Die Geschichte sei von der Schule erfunden worden, um die Familie in den Augen anderer Eltern zu diskreditieren. Sie sollten wie Querulanten dastehen, die die Diskriminierungskeule schwingen. Leicht ließe sich feststellen, ob sie die Wahrheit sagen – doch die Schule will auf Bitte des Falter die Anzeige von Rastkos Familie nicht vorweisen.

Rastko befindet sich heute in psychologischer Betreuung. Er hat Albträume, wacht in der Nacht schweißgebadet auf. Fotos von seiner alten Schule zerreißt er in kleine Stückchen, sobald er sie in die Finger bekommt. Immerhin musste der Volksschüler dem Lehrer Martin W. nach dem Vorfall nicht mehr gegenübertreten. Am Tag nach den Weihnachtsferien wechselte er in eine andere Schule.

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Eingeordnet unter Migranten, Soziales

Droht unter 1,63 Meter die Zwergerlpolizei, Herr Herbert?

Aus dem FALTER 23/2011

Am Apparat – Telefonkolumne

Dass die bisherige Mindestgröße für Polizisten – 1,68 Meter bei Männern, 1,63 bei Frauen – abgeschafft werden soll, stört fast niemanden. Nur die FPÖ warnt vor der „Zwergerlpolizei“. Warum, Herr FPÖ-Polizeigewerkschafter Werner Herbert?

Herr Inspektor Herbert, droht uns die Zwergerlpolizei?

Ich halte den Vorstoß von Ministerin Mikl-Leitner für ein Ablenkungsmanöver: Es gibt eine Überalterung der Exekutive, starke Personalabgänge stehen uns in nächster Zeit bevor.

Da ist die Abschaffung der Körpergrößenregel doch nicht schlecht, oder?

Die Körpergröße sagt zwar nichts über menschliche Qualitäten aus. Aber die Regel hat den Sinn, uniformierte Organe des Rechtsstaats nicht nachteilig erscheinen zu lassen. Eine Mindestgröße ist dafür von Vorteil – um nicht zu sagen: unabdingbar.

Uns liegt ein E-Mail von 2003 vor, in dem sich Ihre ehemalige Parteikollegin Helene Partik-Pablé bei Innenminister Strasser für eine Polizeibewerberin einsetzt, weil sie statt 163 nur 162,6 Zentimeter misst. Würden Sie der Dame die Tür weisen?

Das ist, wie wenn jemand nicht bei Knallrot, sondern bei Dunkelrot-Orange über die Kreuzung fährt. Es gibt eben definierte Normen, so leid es mir um diesen tragischen Einzelfall tut. Bei der Matura können Sie auch nicht sagen: Ich habe nur einen Rechtschreibfehler zu viel, deshalb komme ich gerade noch durch.

Meinen Sie, dass sich ein Mensch unter 1,63 weniger Respekt verschaffen kann?

Es geht darum, das Erscheinungsbild eines uniformtragenden Repräsentanten des Staates sicherzustellen.

Das ist eine Frage von Respekt? Dass ich eine kleine Person weniger respektiere als eine große?

Hier geht es nicht um Respekt, sondern um Auftreten. Genauso wie man von einem Uniformträger erwartet, dass er mit einer angemessenen Reinlichkeit auftritt, so ist auch die Körpergröße ein Parameter, der zum Erscheinungsbild beiträgt.

Interview: Joseph Gepp

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Eingeordnet unter Behörden, Kurioses

Automatenglück: wenn Teenager anstandslos ihr Geld verspielen können

Aus dem FALTER 23/2011

Joseph Gepp
Foto von Heribert Corn

Ein Ort von vielen, wo Minderjährige ungehindert ihr Geld an Automaten verspielen können: Julian Vierlinger, 15 Jahre alt, vor der Koje mit den einarmigen Banditen in der innerstädtischen Marc-Aurel-Straße

Fünfzehn Jahre alt ist der Schüler Julian Vierlinger, Falter-Testperson in Sachen Jugendschutz beim Glücksspiel. „18 Jahre“ steht auf den Spiegeltüren der Automatenkojen in der Marc-Aurel-Straße. Wegen des hohen Suchtpotenzials verbietet das Jugendschutzgesetz Minderjährigen das unter anderem in der Stadtpolitik umstrittene kleine Glücksspiel.

Vierlinger betritt die Automatenkoje und verspielt in zehn Minuten zehn Euro – unbeanstandet vom Kellner eines dazugehörigen Köö-Billardlokals, der auf Videoschirmen unter seiner Bar in die Kojen blickt.

Es sei Fehler des Kellners gewesen, rechtfertigt sich nachher der Geschäftsführer. Nachmittags sei dieser alleine für Bar und Kojen da. Abends, bei mehr Kunden, sei eigens jemand abgestellt, um Ausweise zu prüfen.

Ein ähnlicher Test des Magazins Konsument ergab kürzlich, dass minderjährige Tester in acht von 18 Lokalen weder nach Alter noch nach Ausweis gefragt werden.

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Eingeordnet unter Behörden, Konsum, Soziales, Wien

Ein Konzert erahnen, oder: wenn das Fußvolk zur Klassik findet

Aus dem FALTER 23/2011

Glosse

Wien, Wien, nur Du allein. Dein großes Herz gönnt nicht nur dem ehrwürdigen Hofrat den erhebenden Genuss klassischer Musik. Sondern auch dem Fußvolk von der Straße, auf dass sein Geist solcherart zu Höherem geformt werde. Deshalb veranstaltest Du, o Wien, jährlich das Sommernachtskonzert hinter dem Schloss Schönbrunn. Dort sollen Hofrat und Fußvolk eins werden in Musik. Der eine vor der Bühne in Sitzreihen, das andere dahinter auf der Wiese des Gloriettehügels.

100.000 folgten also Deinem Ruf, erklommen den Hügel – und lasen: „Die Wiese wird nicht beschallt“. Zwei Stunden lang ließ nur dezentes Hofratsklatschen das Konzert erahnen. Ansonsten: Wind, Stille, unzufriedenes Murren. Ein paar Boxen, o Wien – mehr hätte das genügsame Fußvolk nicht gebraucht.

Joseph Gepp

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Eingeordnet unter Kurioses, Stadtleben, Wien

Tragen die Leute 3D-Brillen beim Fernsehen, Herr Nemeth?

Aus dem FALTER 23/2011

Nachfragekolumne Werbung

Alles wird neu beim Mobilfunkanbieter Telering: Nicht nur der Slogan „Weg mit dem Speck!“ wurde ersetzt durch „Das soll mal einer nachmachen“. Auch der Rest der Werbekampagne für den Tarif Basta ND wartet mit einer Besonderheit auf.

Erstmals in Österreich sind sämtliche TV-Spots, Plakate und Zeitungsanzeigen der Kampagne in 3D gehalten. Alles kann man mittels eigens produzierter Gratisbrillen auch dreidimensional betrachten. Dies, gibt sich Telering unbescheiden, eröffne eine „neue Dimension in der österreichischen Werbegeschichte“.

Bleibt die Frage: Ist die Zeit reif dafür? Setzt sich irgendein Fernsehzuschauer allen Ernstes eine 3D-Brille auf, weil gerade der Telering-Spot läuft? Oder ist der gemeine Couch-Potato doch zu träge für derart gefinkelte Erlebnisse?

Wohl eher schon, meint Telering-Leiter Christian Nemeth. Er rechnet mit „zehn bis 15 Prozent der TV-Konsumenten“, die dem Spot tatsächlich eine neue Dimension hinzufügen. Allerdings „hebt sich der Spot auf diese Weise ab. Er stiftet Aufmerksamkeit, auch wenn man die Brille nicht aufsetzt.“

Ob der Mobilfunkkonzern auch künftig in 3D werben wird, macht Nemeth vom Kundenzuspruch beim neuen Tarif abhängig. „Bis jetzt sind wir zufrieden, aber der österreichische Mobilfunkmarkt kann sich schnell drehen.“

Und warum wurde der altbekannte Slogan mit dem Speck ersetzt? Es sei „keine leichte Entscheidung“ gewesen, sagt Nemeth. Der Claim „Das soll mal einer nachmachen“ soll nun den Fokus vom reinen Preiskampf der Anbieter wegbringen – damit zu werben ist inzwischen längst kein Telering-Spezifikum mehr.

Nur ein altes Element findet sich auch noch in der neuen Kampagne: der – bei Kunden beliebte – Inder.

Joseph Gepp

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Eingeordnet unter Konsum

Ein, zwei, viele Puertas del Sol? Die Mini-Revolution am Karlsplatz

Aus dem FALTER 22/2011

Joseph Gepp

Vergangenes Wochenende kam die Revolution auch nach Wien. Zeitgleich mit Aktivisten in vielen europäischen Städten planten Wiener im Internet eine Besetzung des Karlsplatzes. Sonntagabend standen dann tatsächlich ein Zelt und einige Tische im Resselpark. Einige Hundert Demonstranten rundherum taten es ihren Vorbildern in Madrid gleich und protestierten für mehr Demokratie, einen gebändigten Finanzmarkt und mehr Perspektiven für die Jugend.

Revolutionen beginnen klein: "Yes we camp“ im Resselpark am Karlsplatz

Tags darauf jedoch hatte sich Wiens Puerta del Sol auf gerade ein Dutzend Leute und fast ebenso viele Hunde reduziert. Die Revolution steckt noch in den Kinderschuhen. Interviews gewähre man nur unter der Voraussetzung, dass „kein Namen, kein Alter, kein Geschlecht, kein Kleidungsstück und kein Gesichtsausdruck“ genannt werden, sagt ein Mensch nahe des Zelts. Entscheidungen fallen – wie in Madrid – in Plena. Aufgabenbereiche werden zugeteilt. Oberstes Ziel ist die Solidarität mit der Plaza Catalunya in Barcelona, wo die Polizei hart gegen Demonstranten vorging.

„Yes we camp“ nennt sich die Protestbewegung, die bald auf alle Städte Europas übergreifen soll. In Wien hat man sich vorerst kein Ziel gesetzt, wie lange das kleine Zeltlager aufrechterhalten werden soll. Es bleibe, solange Bedarf an Debatten und Gesprächen bestehe, sagt ein weiterer Teilnehmer. Bis jetzt harren einige der Protestler 24 Stunden aus, später wolle man die Aktion auf „gelegentliche Zusammenkünfte“ reduzieren. Über Facebook und Flyer will Wiens Revolutionsdependance weitere Unterstützer anwerben.

Indes erreichen die Jugendproteste anderswo ungleich größere Ausmaße als in Wien. Zu Madrid, wo seit 15. Mai Tausende campieren, haben sich neben Barcelona auch andere spanische Städte und Lissabon gesellt. Daneben wurde der „spanische Frühling“ in Hamburg, Brüssel, Amsterdam, London, Prag, Budapest, Rabat, Bogotá oder Buenos Aires mit Kundgebungen unterstützt.

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Eingeordnet unter Bürgerbeteiligung, Soziales, Wien

Vom Amselfeld nach Lazarevo

Aus dem FALTER 22/2011

Der Vorteil am Balkan: Man muss keine brandaktuellen Bücher lesen, wenn man ihn verstehen will. Denn an den düsteren Bestandsaufnahmen ändert sich ohnehin kaum etwas. Wer sich also anlässlich der Verhaftung von Ratko Mladic ins Thema einlesen will, der kann auch auf einen gut geschriebenen Überblick zweier Spiegel-Autoren von 2009 zurückgreifen: Verständlich und routiniert erklären Olaf Ihlau und Walter Mayr das „Minenfeld Balkan“. Der Leser erfährt, warum Bosnien und Kosovo nicht zwei grundverschiedene Dinge sind und warum die ominöse Amselfeldschlacht von 1389 die Volksgruppen auf dem Balkan immer noch beschäftigt. Eine notwendige Grundlage für das Verständnis jedes Fernsehnachrichtenbeitrags, der den komplizierten Balkan betrifft – fernab vom offiziell-europäischen Zwangsoptimismus. Lesenswert!

Olaf Ihlau, Walter Mayr: Minenfeld Balkan. Der unruhige Hinterhof Europas. Siedler 2009, 304 S., € 23,60

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Eingeordnet unter Balkan, Bücher

Herr Doktor, welches Kugerl heilt meine Homosexualität?

Aus dem FALTER 22/2011

Am Apparat, Telefonkolumne

Homosexualität wegtherapieren mittels Psychotherapie oder Homöopathie – das bietet der deutsche „Bund Katholischer Ärzte“ mit Sitz in München und geplanter Dependance in Wien auf seiner Homepage an. Der Falter-Redakteur gab sich als verunsicherter Schwuler aus und bat unter falschem Namen in München um Rat.

Guten Tag, ich habe auf Ihrer Seite im Internet gelesen, dass man Tabletten gegen Homosexualität nehmen kann. Welche wären das denn?

So einfach ist das nicht. Das ist eine Konstitutionstherapie mit Hochpotenzen. Das können Sie nicht machen wie bei der Schulmedizin, wenn sie was gegen Ihre verstopfte Nase nehmen. Sie brauchen einen Homöopathen.

Kann ich die Tabletten nicht einfach rezeptfrei in der Apotheke kaufen?

Theoretisch schon, aber das ist individuelle Medizin. Sie werden sechs bis sieben verschiedene Medikamente nehmen müssen. Welche genau, das wird vorher in einer Anamnese herausgearbeitet.

Einer Art Diagnose?

So ungefähr.

Wann kann ich rechnen, dass ein erster Effekt einsetzt?

Ein bisschen dauert es, vielleicht ein Jahr. Ein Vierteljahr allein braucht das Bindegewebe zum Entgiften.

Entgiften wovon?

Von Erbgiften, Tuberkulose zum Beispiel, aber auch von Sexualkrankheiten der Ahnen. Nach der Entgiftung kann man das Konstitutionsmittel herausarbeiten.

Können Sie mir einen Arzt in Wien empfehlen, der Therapien durchführt?

Eigentlich können Sie bei jedem Homöopathen danach fragen. Aber ich kenne zwei Ärzte in der Nähe von Wien, von denen ich weiß, dass sie die Therapien durchführen.

Wie stehen bei denen die Chancen?

Ich spreche immer vom „lila Eisberg“. Sie brauchen irgendetwas, wo der Homöopath ansetzen kann. Einen bestimmten Traum, den Sie haben, oder eine Stelle am Körper, die juckt. Dann kann man da wohl was machen.

Interview: Joseph Gepp

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Alfons hinter englischen Gardinen

Aus dem FALTER 22/2011

Finanziell sanieren könnte sich wohl so mancher hinter englischen Gardinen – doch es trifft wie üblich den Falschen: Rund 430.000 Euro Entschädigung für Haftzeit und Anwaltskosten erhielt Waffenlobbyist Alfons Mensdorff-Pouilly, weil er wegen Bestechungsvorwürfen sechs Tage in London als U-Häftling verbrachte. Nun kampagnisiert The Sun gegen den „schamlosen Grafen“. „Schlichtweg unverschämt“ nennt die britische TaxPayers’ Alliance die Zahlung der Summe aus Steuermitteln. Auf Falter-Nachfrage lässt das Londoner Justizministerium nur wissen, dass ein Deliktverfolgungsgesetz von 1985 zur Entschädigung verpflichte.

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Eingeordnet unter Behörden