Nachgerade genial: Martin Grafs Indien-Rechnung

Joseph Gepp

Der Martin aus Kagran versteht die Welt nicht mehr. Da fährt er nach Indien, war eh nicht sein Land, war vor allem dreckig. Da spricht er eine einfache und deshalb nachgerade geniale Wahrheit aus, er ist ja nicht umsonst Dritter Nationalratspräsident. Wenn jeder der 1,2 Milliarden Inder nur einen Tag lang Besen und Schaufel in die Hand nähme, sagt er, es sähe gleich ganz anders aus in Indien. Und schon schreien in der Heimat die gstudierten Gfraster. Dabei bräuchten sie nur nachrechnen. 3,3 Millionen Quadratkilometer Indien durch 1,2 Milliarden Inder – ergibt 2750 Quadratmeter. Das ist ein Drittel Fußballfeld pro Inder. So was schafft der FC Hellas Kagran mit deutschösterreichischer Gründlichkeit im Handumdrehen. So was müssen auch die Inder schaffen. Sonst wird’s nämlich nix mit der Rot-Weiß-Rot-Card.

Erschienen im Falter 7/2011

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