Verkaufte Säle

Die Sofiensäle wurden verkauft – womit ein weiteres Kapitel einer unendlichen Geschichte beginnt: Wie vergangenes Wochenende bekannt wurde, erwarben die Kärntner Soravia-Brüder die (2001 abgebrannte) Kulturruine von der rathausnahen Arwag, die seit Jahren den Wiederaufbau versprochen hatte. Lange Zeit hatte es geheißen, ein Hotel komme ins denkmalgeschützte Gemäuer im 3. Bezirk – bis dies laut Arwag krisenbedingt unrealisierbar wurde. Nun will die Soravia zwischen Frühling 2011 und 2013 90 freifinanzierte Eigentumswohnungen errichten. Den Bauplatz daneben behält sich die Arwag und errichtet ihrerseits 60 Wohnungen. So etwas nennt man wohl die optimale Ausnutzung hochpreisiger Stadtzentrumsflächen.

Erschienen im Falter 30/2010

 

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Eingeordnet unter Das Rote Wien, Stadtplanung

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