Auf Randale folgt ein Riesenprozess gegen Hooligans: ein Exempel?

Wilde Szenen spielten sich am Abend des 21. Mai 2009 in Mariahilf ab: Etwa 200 Rapid-Hooligans erwarteten am Westbahnhof Austria-Anhänger, die waggonweise von einem Lask-Match kamen. Es folgten Schlägerein. Fenster barsten, Polizei und Fans lieferten sich ein Katz-und-Maus-Spiel (siehe Falter 22/09: Wie Gewalt entsteht).

Nun folgt ein ungewöhnliches Nachspiel. 93 Rapid-Fans – eine überraschend hohe Zahl – wurden wegen Landfriedensbruch (mit bis zu zwei Jahren Haft) angeklagt. Ein unverhältnismäßiges „Exempel an erlebnisorientierten Fußballfans“ nennt das der Anwalt und bekennende Rapidler Werner Tomanek. Augenzeugen vom Mai berichten jedoch auch über Nazi-Tätowierungen und rechtsradikales Geschrei à la „Rennt, ihr Juden!“

Erschienen im Falter 2/09

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