Die Sterne und er

Georg Kindel will die große Welt zum Konzert für Michael Jackson nach Wien holen. Porträt eines österreichischen Machers

Bericht: Joseph Gepp

Es ist Donnerstag, der 27. August 2009. Georg Kindel bleibt noch ein Monat weniger einen Tag, um zu beweisen, dass das, was er hier plant, nicht nur ein großer Bluff ist.

Es wird ein „Event der Extraklasse“, sagt Kindel. „Es könnte eine jener Veranstaltungen werden, von der die Leute in einigen Jahren sagen werden: Ich war dabei.“ Eine Show, wie sie Österreich noch nicht gesehen hat. Vorbereitet von den weltbesten Produzenten und Lichtdesignern. Dargeboten von der Crème de la Crème des internationalen Showgeschäfts. Verfolgt von rund 70.000 Gästen aus aller Welt, die vor der habsburgergelben Barockfassade von Schönbrunn diesem historischen Konzert beiwohnen werden. Schwelgend im Angedenken an den größten der großen Popstars, Michael Jackson.

Es ist eine Blase, sagen Kindels Gegner.

Ein Konzert, dessen auftretende Künstler nicht einmal bekannt gegeben wurden, obwohl das teuerste Ticket 518 Euro kostet, mehr als bei jedem Rockfestival. Ein Projekt, das schon allein ob seiner größenwahnsinnigen Ankündigungen – Madonna, U2, Lionel Richie – enttäuschen muss. Eine gewaltige Geldmaschine, angeworfen von Michael Jacksons Bruder Jermaine, der nun, mit einer Milliardenöffentlichkeit im Rücken, ins Showgeschäft drängt. Und der einen vifen österreichischen Kompagnon an seiner Seite hat, Georg Kindel.

Die Stadt Wien und ein epochal angelegtes Tribute-Konzert, das fremdelt. Das stimmt misstrauisch. Das kann man sich, wie Kindels andere Veranstaltungen, vielleicht in New York oder Los Angeles vorstellen. Aber nicht hier. Meinen die Kritiker. Georg Kindel versteht sie nicht.

„Österreich“, sagt er, „ist halt nicht wie Amerika, wo dir die Leute auf die Schulter klopfen und dir deinen Erfolg gönnen. Hier gibt es einen Grundtenor, der meint: Das schafft der eh nicht.“

kindel
Foto von Heribert Corn

Georg Kindel, 41 Jahre alt, Wiener, ist ein Ex-Journalist, der heute sein Geld mit großen Namen verdient. Er holt sie nach Wien, drapiert sie in glamourösen Galanächten, führt sie über rote Teppiche, verleiht ihnen Auszeichnungen für ihre Lebenswerke, arrangiert sie in Blitzlichtgewittern. Und kleidet all dies in den Mantel des guten Zwecks. Für die Männergesundheit, die Frauenrechte, Toleranz, Umwelt, Hoffnung, Zukunft. Bisher waren es immer Preise, nun ist es erstmals ein Konzert.

Die Geschichte Georg Kindels ist die Geschichte eines österreichischen Machers, eines Scheißmichnix, geformt in der österreichweit wohl besten Lehrstube für solche Belange, der „Leute“-Redaktion des News der 90er-Jahre, unter Wolfgang Fellner. Sie ist die Geschichte eines ehrgeizigen Redakteurs, der mehr wollte als Tony Wegas, Sonja Kirchberger und Dagis große Lebensbeichte zum 60er.

Er ging forsch, frech und kühn zur Sache. Er beendete im Jahr 2000 seine journalistische Karriere, kreierte den „Men’s World Award“, später den „Women’s World Award“ und „Save The World Award“. Die internationale Prominenz, die dadurch etwa halbjährlich über Wien hereinbricht, sieht man hier sonst nicht in einer derartigen Zusammenballung. Dann schütteln sich Monica Bellucci und Königin Noor von Jordanien in der Hofburg die Hände, dann treffen Steven Spielberg und Cat Stevens einander im Haas-Haus. Dann verliert man Mausi Lugner zwei Tage lang aus dem Seitenblick, weil ungleich Wichtigeres zur Verfügung steht.

Georg Kindel organisiert aufsehenerregende Veranstaltungen, die aber auch Kritik provozieren. Denn – mit Ausnahme des Jackson-Tribute, das keinem humanitären Zweck dient – sie werfen die Frage auf, wie viel Glitzern im Namen des Guten legitim ist. Ab wann der philanthrope Charitygedanke oberflächlich und beliebig wird, der Geschäftemacherei dient, im höheren Interesse eines finanzkräftigen Sponsors, der sein Logo weithin sichtbar über den Köpfen der Ausgezeichneten platziert (siehe Kasten). Und ab wann das Argument nicht mehr gilt, man schaffe ja nur Öffentlichkeit für die aufopfernden Ärzte im Irak, die Entwicklungshelfer aus Äthiopien, die mutigen Feuerwehrhelden vom 11. September, die visionären Vorkämpfer gegen die europäische Atomkraft.

„Diese Shows sind reine Inszenierungen“, erzählt eine Teilnehmerin am „Women’s World Award“. „Sie finden im pompösen Umfeld statt. In viel zu großen, halbleeren Sälen. Ihr einziger Zweck sind die paar Pressefuzzis, die im hinteren Bereich stehen. Es gibt keine begleitenden Initiativen. Keine Aktionen, die den Preisverleihungen folgen. Sie kommen und gehen. Sie existieren nur um ihrer selbst willen. Man fragt sich, was das alles soll.“

Kindel sitzt auf dem Balkon seines Büros nahe dem Wiener Schwedenplatz, man blickt steil hinab in die verwinkelten Gässchen des alten jüdischen Innenstadtviertels. Er trägt dunkle Jeans, ein rosa Hemd von Tommy Lee Hilfiger, er trinkt Cola Light. Drinnen im Büro hängt neben einem Foto seiner beiden Kinder ein handgeschriebener Dankesbrief der ermordeten pakistanischen Premierministerin Benazir Bhutto. Den schmalen Bürogang bedecken lebensgroße Bilder einiger jener Prominenten, die er mit Auszeichnungen bedacht hat, Richard Branson, Morgan Freemann, Oprah Winfrey.

„Vielleicht gelingt es uns, mit unseren Veranstaltungen Menschen zu berühren“, sagt er. „Und vielleicht können wir sogar den einen oder anderen zum Nachdenken bewegen.“ Er spricht in phrasengespickten, einfachen, aber auch druckreifen Sätzen, die er oft mit englischen Wendungen abschließt, and that’s it.

Mit 22 beginnt Kindel beim Rennbahn-Express, steigt dort bald zum Chefredakteur auf. „Der war damals ein wichtiges Medium. Und wenn etwa Seal in der Redaktionsküche sitzt und Kaffee trinkt, dann lernst du bald, Prominente als das zu betrachten, was sie sind: ganz normale Menschen.“ 1992 wechselt er zur neugegründeten Nachrichtenillustrierten News. Dort schreibt er die Kolumne „Society Inside“, in regelmäßigen Abständen interviewt er dafür jene österreichischen Adabeis, die bis heute den Gutteil heimischer Klatschspalten füllen. „Unsere Vorgabe: ein Aufriss pro Woche. Auf diese Art verlierst du deine Scheu.“

Doch Georg Kindel will mehr als nur berichten. Eines Abends, in einem Fernsehbeitrag auf CNN, begegnet ihm jener Mann, den er zur Verwirklichung seiner Pläne braucht.

Kindel schickt ihm jeden zweiten Tag ein Fax, ruft immer wieder in Moskau an. Nach zwei Monaten gewährt ihm Michail Gorbatschow die gewünschte Audienz.

Der österreichische Journalist und der letzte Präsident der kommunistischen Sowjetunion treffen einander in einer schummrigen Hotelbar, „mit abgewetzten Ledersitzen, einer Discokugel und goldenen Bilderrahmen an der Wand“. Es war in Jackson, Tennessee. Dort hielt Gorbatschow, damals dauergebuchter Festredner für Frieden und Menschenrechte, einen Vortrag.

Kindel erzählt ihm von seiner Idee, einer Preisverleihung für verdiente Männer. Gorbatschow zeigt sich angetan. Aus 15 Minuten Gesprächszeit, die die Sicherheitsleute Kindel eingeräumt haben, werden zweieinhalb Stunden. Am Ende wird Kindel Gorbatschow als jahrelangen Unterstützer gewonnen haben. Dafür zahlt er in die wohltätige Stiftung des Exstaatschefs. „Gorbatschow hat mir die Tür geöffnet“, sagt Kindel. „Die Erfahrungen dieses Treffens bestätigten eine Lektion, die ich schon in meiner journalistischen Karriere gelernt habe: Ein Nein ist kein Nein.“

Zwei Monate später findet in der Wiener Hofburg der erste „Men’s World Award“ statt. Kindel sorgt für das Ambiente und die Sponsoren, Gorbatschow lockt mit seinem Namen prominente Auszuzeichnende. Maximilian Schell, José Carreras, Simon Wiesenthal und der Herzchirurg Christiaan Barnard erhalten Preise. Österreichische Politiker tauchten nicht auf; in Wien hatten manche die klingende Gästeliste samt Moderator Gorbatschow gar für Hochstapelei gehalten, so schnell war sie organisiert worden, so unvermittelt kam sie daher. Am nächsten Tag ist auf Societyseiten noch von üblichen Verdächtigen die Rede, Christiane Hörbiger, Niki Lauda am „Award“-Buffet. Die österreichischen Schreiber wissen noch nicht ganz, wie der überraschende Promieinfall einzuordnen ist.

„Kindel hat ein feines Gespür für das momentane Interesse der breiten Masse“, sagt ein Szenekenner. Dieses momentane Interesse schwappt, von Medien geleitet, wie eine Welle von Thema zu Thema. Kindel, sagt der Kenner, erfasse die Welle und verleihe ihr in einer öffentlichkeitswirksamen Veranstaltung Ausdruck. Bis die nächste heranbrandet.

Beim ersten „Award“ ist Männergesundheit das Thema. Der Begriff „Metrosexualität“ taucht damals erstmals in Massenmedien auf, die Werbung entdeckt Kosmetikprodukte für den Mann. Kindel reagiert prompt und schreibt mit dem Internisten und Fernsehdoktor Siegfried Meryn zwei leicht lesbare Ratgeberbücher zum Thema, „Kursbuch Mann“ und „Der Mann 2000“. Sie werden Bestseller. Kurz darauf lässt Georg Kindel, der bei News noch nicht gekündigt hat, Michail Gorbatschow in einem Interview Wohlfühltipps für den Mann geben. Und einige Tage später wirbt die glitzernde Preisverleihung für rechtzeitige Vorsorgeuntersuchungen und sexuelle Potenz im Alter.

Beim zweiten „Award“, 2001 in der Hofburg, stehen die Anschläge vom 11. September 2001 im Mittelpunkt. In einer rührigen Zeremonie werden die New Yorker Feuerwehrleute geehrt, die todesmutig Terroropfer aus den Ruinen des World Trade Center gezerrt haben. Steven Spielberg, Alain Delon, Paul McCartney und CNN-Chef Ted Turner sind unter anderem gekommen. Türöffner Gorbatschow wirkt, seine Unterstützung legitimiert die Veranstaltung. Sie gibt ihr den erforderlichen bedeutenden, ernsthaften, humanistischen Anstrich. Sie ermöglicht auch, dass die Prominenten weder Honorare für ihr Erscheinen noch Preisgelder für die Awards verlangen – die Ehre einer Preisübergabe aus Gorbatschows Händen muss genügen. Kindel hat auf den richtigen Mann gesetzt.

Als sich Michail Gorbatschow im Jahr 2005 aus Altersgründen von seinem Engagement zurückzieht, sind Georg Kindels Veranstaltungen schon zu einer fixen Größe geworden. „Sie haben schnell eine Eigendynamik angenommen.“ Die Taktik funktioniert, die Namen werden prominenter, die Gästelisten länger. Und im Juni dieses Jahres begreift Georg Kindel das nächste momentane Interesse, das wie ein Sturm durch die breite Masse wogt: den Tod von Michael Jackson.

Der „Save The World Award“ im folgenden Monat findet im Regen statt, vor der Stahlbetonmauer des ehemaligen Kernkraftwerks von Zwentendorf. Anlässlich des Erscheinens von Jermaine Jackson, Michaels Bruder, hat Kindel die Veranstaltung kurzerhand zu einer Gedenkfeier für den Verstorbenen umkonzipiert.

Jackson kommt mit Frau und Kindern, er hält sich zum ersten Mal in Wien auf, er bleibt eine volle Woche. „Er war extrem begeistert von der Stadt und der Veranstaltung“, erzählt Kindel. „Er hat wortwörtlich gesagt: Dieser Event hat Hollywoodniveau.“ Jackson besichtigt die Ringstraße, die Spanische Hofreitschule, das Schloss Schönbrunn, in dem er sich drei Stunden aufhält. Am Ende des Besuchs tritt er mit der Idee des Tribute-Konzerts an Kindel heran. Hier, vor der beeindruckenden Barockfassade Schönbrunns, soll es stattfinden. Hier, wo er seinen vifen Kompagnon Georg Kindel kennengelernt hat.

„Ich habe mich weder angedient noch irgendwo angeklopft“, sagt Kindel. „Ich habe mich eigentlich auf einen netten Urlaub mit meiner Familie gefreut, auf einem Bauernhof bei Schladming. Aber dann kam Jermaine Jackson mit seinem Angebot. Und wenn man so eines bekommt, kann man schwer Nein sagen.“

Mit diesem Projekt, vermuten Szenekenner, könnte Kindel sich allerdings übernommen haben.

Einer von ihnen berichtet von „entsetzlichem Chaos“ bei den Konzertvorbereitungen in Kindels Büro. Die Erwartungen sind – nicht zuletzt ob der eigenen Ankündigungspolitik – immens. Jermaine Jackson trat in der CNN-Show „Larry King Live“ auf, kündigte dort vor Millionen Zusehern das Wiener Tribute-Konzert am 26. September an. Und heimische Medien bringen vergnüglich Namen ins Spiel, um sie gleich darauf als völlig illusorisch zu verwerfen.

„Acht Wochen für einen Event dieser Größenordnung sind eine verdammt kurze Zeit“, sagt sogar Kindel selbst. Er setzt auf Jermaine Jackson, der „die Stars organisiert“. Der Tod seines Bruders hat Jermaine zwar zur wichtigen Figur werden lassen, dennoch zweifeln manche an seinen Kontakten zu den gewünschten Prominenten – bei der Trauerfeier für seinen Bruder in Los Angeles tauchte fast nur die schwarze Künstlergemeinde der USA auf. „Selbst wenn es Jackson gelingt, beispielsweise Madonna anzurufen“, sagt etwa Veranstalter Herbert Fechter, ein Branchenkollege Kindels, „und er sie zu einem Wien-Auftritt überreden kann – sie muss den Termin mit ihren Verpflichtungen in Einklang bringen, mit Agentenwünschen und übervollen Kalendern.“ Und was, wenn das in der kurzen Zeit nicht funktioniert? „Dann schickt sie halt eine kurze Videobotschaft.“

Georg Kindel wird sein ganzes Gewicht, seine Kontakte, die neun Jahre seiner „Awards“ in die Waagschale werfen müssen. Denn am Samstag, dem 26. September 2009, in einem Monat weniger einen Tag, wird feststehen, ob das alles nicht nur ein großer Bluff gewesen ist.

Kimmel, Baha, Jackson – Die Sponsoren und Helfer Georg Kindels

Kindels Firma ist die 2005 gegründete World Awards GmbH in der Marc-Aurel-Straße. Dort arbeiten rund 20 Personen permanent an der Vorbereitung des Konzerts, wobei zahlreiche Aufgaben an andere Firmen im In- und Ausland ausgelagert wurden.

Vor 2005 sponserte vor allem der Unternehmer und Coachingbuchautor Peter Kimmel die Veranstaltungen Kindels. 2005 trat, zeitgleich mit der Gründung der World Awards GmbH, der Hedgefonds Superfund als neuer Hauptsponsor auf. Superfund, gegründet vom Wiener Expolizisten Christian Baha, gilt branchenintern als umstritten, weil die Investments von einem Computer getätigt werden, der kein Korrektiv durch Menschen zulässt. Das grüne Superfund-Logo ist bei Kindels Veranstaltungen regelmäßig großzügig platziert. Experten nennen den Werbewert „unbezahlbar“ – wegen geballter Prominenz und weltweiter Fernsehpräsenz. Beim Jackson-Tribute wird sich Superfund jedoch im Hintergrund halten. Da die Sponsorverträge mit dem Finanzdienstleister trotzdem weiterlaufen, bleibt Georg Kindel nach eigener Aussage im Fall seines Scheiterns vor einem finanziellen Desaster bewahrt.

Laut Kindel wurde bereits „die Hälfte“ der rund 65.000 Tickets für das Jackson-Tribute verkauft. Nach anderen Quellen beträgt das bisherige Verhältnis zwischen In- und Ausländern bei den Verkäufen etwa 50:50. 1400 Mitarbeiter werden rund ums Konzert im Einsatz sein. Die Künstler bekommen kein Honorar, aber sämtliche Spesen. Der Vertrag mit Schönbrunn wurde vergangenen Donnerstag unterzeichnet.

Die Karten werden gestaffelt vertrieben, um den Schwarzmarkt zu unterbinden. Beim Verkaufsstart vor zwei Wochen ging einiges schief: Erst brach die Internetseite des Veranstalters zusammen. Dann sorgte ein Hackerangriff dafür, dass neben einer Preiskategorie „eh auch super“ zu lesen war. Auf die Frage, welche Künstler fixiert sind, antwortet Kindel: „Das müssen Sie Jermaine Jackson fragen.“ Am 7. September soll im Rathaus in Anwesenheit Jacksons und Vizebürgermeisterin Renate Brauner das Line-up bekanntgegeben werden.

Als Geschäftsführer der World Awards GmbH fungiert neben Kindel auch der Steuerberater Roman Gregorig. Der war vorher für das Börsensoftwareunternehmen TeleTrader tätig, das seinerseits auf Superfund-Chef Christian Baha zurückgeht.

Erschienen im Falter 36/09

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